05.04.2016

Was lange währt, wird endlich Mensa

Erster Spatenstich für 4,1 Millionen-Euro-Bauprojekt am Manzenberg – Fertigstellung für Juni 2017 geplant.

Tettnang/sz Lange ist im Vorfeld diskutiert, erörtert und gerungen worden, umfangreich waren die Planungen: Am Montag nun ist offiziell der erste Spatenstich für die neue Mensa am Manzenberg erfolgt. Mit dabei waren neben Bürgermeister Bruno Walter auch der verantwortliche Planer Jürgen Winterkorn vom Ravensburger Architekturbüro mlw sowie Vertreter von Stadt, Schulen, Schulsozialarbeit, Eltern, Baufirma und Gemeinderat.

Konstruktive Zusammenarbeit

Es sei erfreulich, dass es nun endlich mit dem Bau hinter der Stadthalle losgehe, sagte Walter. Dort wo bislang ein Kickplatz zum Ballspielen einlud, wird seit 31. März gebuddelt und gebaggert. Walter wies vor einer Vielzahl von Beteiligten am Montag einerseits auf die reibungslose und konstruktive Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Planern hin, kehrte aber andererseits auch die lange Vorgeschichte nicht untern Tisch.

Und die hat im Mai 2011 konkrete Formen angenommen, als das Büro Schneidermeyer mit der „Neuordnung des Schulzentrums Manzenberg“ vom Tettnanger Gemeinderat beauftragt wurde.

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Eine Machbarkeitsstudie für die anstehenden baulichen Änderungen am Schulzentrum Manzenberg mit Mensa, Werkstatthaus und Sporthalle wurde dem Gemeinderat noch vor der Sommerpause 2013 vorgestellt. Im Oktober desselben Jahres wurden die Prioritäten festgelegt, nach denen die Vorhaben realisiert werden sollen. Unter anderem entschied der Rat, dass vor der Mensa zunächst ein neues Lehrerzimmer fürs Montfort-Gymnasium gebaut werden soll. Ein Planungsausschuss mit Vertretern aller im Gemeinderat vertretenen Fraktionen wurde im April 2014 gebildet, ehe im Dezember 2014 der Planungsauftrag für die Mensa an das Büro mlw Architekten vergeben wurde. Grundlage der Planungen waren eine (Brutto-) Fläche von 1.255 Quadratmeter (qm) und ein qm-Preis von 3.300 Euro brutto als Obergrenze, also 4,141 Millionen Euro.

An diesem Kostenrahmen, der auf einer Berechnung des Tettnanger Planungsbüros Pro-Civil-Consult beruht, soll streng festgehalten werden. Und in dieser Hinsicht sei man auf einem guten Weg, stellte Bürgermeister Bruno Walter am Montag fest: Etwa 70 Prozent der Aufträge seien vergeben, man sei kostenmäßig im grünen Bereich. Und das war keineswegs einfach gewesen, denn nachdem die Eckpfeiler der Anforderungen feststanden, kamen weitere Wünsche dazu, die das Bauvorhaben erfüllen sollte, zum Beispiel ein Kiosk mit Außenverkaufsmöglichkeit. Mehrkosten: 50.000 Euro.

„Bedingt durch Optimierungen im Bereich der technischen Gesamtausstattung ist es den Planern gelungen, Kostenmehrungen des nachträglich einzuplanenden Kiosks aufzufangen“, lässt man seitens Pro-Civil-Consult wissen.

600 Essen in drei Blöcken

In den Genuss des Kiosks wie auch der gesamten Mensa sollen alle Schüler am Schulzentrum Manzenberg kommen, die das Angebot nutzen wollen. „Wir Planer hoffen natürlich, dass das von den Schülern auch so angenommen wird, wie wir uns das vorstellen“, sagte Jürgen Winterkorn von mlw Architekten. Wenn der Zeitplan eingehalten wird, soll noch vor den Sommerferien 2017 das erste Essen über die Theke gehen, verdeutlichte Winterkorn. Ende Juni des kommenden Jahres sei ein Testlauf geplant. Danach sollen in der Mensa an Schultagen 600 Essen in drei Blöcken ausgegeben werden.

(Quelle: www.schwaebische.de)

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