16.06.2016

Neuer Kindergarten in Rötenbach

Mehr Platz für die Jungbürger

Nicht nur die Kinder und Kindergartenleiterin Tanja Kohler sind glücklich. Auch Bürgermeister Peter Müller und die Kirchengemeinde freuen sich über den Neubau des Kindergartens St.Maria in Rötenbach – und das aus mehreren Gründen. Das neue Zuhause der jüngsten Bürger sieht nicht nur toll aus und ist funktional, es bietet auch jede Menge Platz. Und es war mit 1,42 Millionen Euro rund 240 000 Euro günstiger als geplant.

Der neue Kindergarten liegt auf einem idyllischen Fleckchen Erde am Ortsrand von Rötenbach. Mit traumhaftem Blick ins Tal und über grüne Hügel. Die Lage ist absolut verkehrsberuhigt. Dennoch steht der Kindergarten in unmittelbarer Nähe des Rötenbacher Ortszentrums und ist über einen Stichweg gut zu erreichen. Die neue Heimat des Kindergartens St. Maria ist ein Flachdachbau, teils mit Holz verkleidet, teils mit fröhlichen Farben versehen. Das Innere präsentiert sich hell und luftig. Ein breiter, einladender Flur verbindet die einzelnen Räume und lädt zum Toben und Rennen ein. Highlight dort ist ein entrindeter Baum, der die gesamte Höhe des Raumes einnimmt. Es gibt zwei Gruppenräume, einschließlich Schlaf- und Wickelraum. Hinzukommen ein Kreativ- und ein Technikraum. Der Essplatz liegt gleich gegenüber der Küche. 30 Kinder besuchen derzeit den Kindergarten,, sie werden von vier Erzieheherinnen betreut. Ab Septemmbber kommen zwei weitere hinzu, wenn die U-3-Gruppe eingerichtet wird.

Nach einem Jahr Bauzeit sind die Kindergartenkinder mit dem Erzieherinnen-Team im April in den Neubau eingezogen. Einige Hürden galt es bis zu diesem Tag zu überwinden, so Bürgermeister Peter Müller bei der offziellen Einweihung an Fronleichnam. Als sich vor rund vier Jahren herausstellte, dass der Kindergarten im rund 100 Jahre alten Schulhaus baulich in einem schlechten Zustand war und auch nach einer Sanierung konzeptionell nicht den Bedürfnissen angepasst werden kann, gingen erste Überlegungen in Richtung Neubau. Bei einer Bürgerversammlung sprach sich die Mehrheit für einen Neubau auf der grünen Wiese aus, das heutige Grundstück kam erstmals ins Gespräch. Im Wolfegger Gemeinderat musste aber zunächst geklärt werden, ob es richtig und finanzierbar ist am dezentralen Kindergartensystem der Gemeinde festzuhalten und in einem kleinen Teilort einen neuen Kindergarten zu bauen, betont Bürgermeister Müller. Der Gemeinderat hat sich für die Erhaltung der dezentralen Struktur und die Unterstützung der Teilorte ausgesprochen.

Zu guter Letzt konnte die Finanzierung gesichert und günstige Lösungen gefunden werden. Das Endergebnis liegt deutlich unter dem Kostenvoranschlag. Die reinen Baukosten lagen bei rund 890 000 Euro,  insgesamt kostete der neue Kindergarten inclusive Grundstückserwerb und Nebenkosten 1,42 Millionen Euro. Zuschüsse gab es von Bund und Land in Höhe von 400 000 Euro, so dass eine Million Euro aus der Gemeindekasse stammt.  Die Gemeinde Wolfegg hat sich dem Thema Kinderbetreuung in den vergangenen Jahren intensiv gewidmet und das Betreuungsangebot ausgebaut und den heutigen Bedürfnissen junger Familien angepasst. „Der Neubau des Kindergartens Rötenbabach ist in dieser Entwicklung eine ganz wichtigege Säule“, so Bürgermeister Peter Müller.

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(Quelle: Wochenblatt)

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