21.10.2017

MENSA NEUBAU Manzenbergschule Tettnang

Frische Farben und viel Glas 

Der neue Mensabau der Manzenbergschule in Tettnang präsentierte sich bei der feierlichen Einweihung am vergangenen Mittwoch in frischen Farben und einem großzügigen Platzangebot. Die durchgehende Verglasung im Erdgeschoss, das helle Parkett, aber auch die weißen Tische und Stühle mit Farbakzenten in orange sorgen für ein angenehmes Ambiente, indem sich Schülerinnen und Schüler in der Mittagspause wohlfühlen können.

Von Kirsten Lichtinger

TETTNANG -„Für die Größe des Schulzentrums war es einfach nicht mehr tragbar die einzelnen Schulbereiche mit verschiedenen Provisorien zu versorgen. Mit der neuen Mensa ist dies mehr als geglückt. Neben dem einheitlichen Verpflegungssystem ist sie vor allem ein Treffpunkt für Schülerinnen und Schülern verschiedener Altersklassen geworden. Ein Ort, an dem man sich gern aufhält, miteinander kommuniziert und auch chillen kann“, erklärt Bürgermeister Bruno Walter die Gründe für den Neubau.

Dafür hat die Stadt Tettnang rund 4,1 Millionen Euro investiert. „Wir freuen uns, dass sowohl der Kostenrahmen als auch der Zeitplan eingehalten werden konnte“, sagte der Verwaltungschef. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die neue Mensa ist zu einem Schmuckstück geworden und bietet jetzt Platz für mehr als 220 Schüler, bei schönem Wetter lockt eine zum Teil überdachte Terrasse mit 56 Plätzen. Auf längere Zeit gesehen ist ein Drei-Schicht-Betrieb möglich, bei dem dann bis zu 600 Gäste essen können. 

Der Neubau ist von allen Schularten (Grundschule,Werkrealschule Gemeinschaftsschule und Gymnasium) gut zu erreichen, die Grundschüler kommen in Begleitung ihrer Schulbetreuer. Die Mensa selbst besteht aus zwei großzügigen Räumen à 112 Sitzplätzen, die bei Bedarf abgetrennt werden können. Das führt außerdem zu weniger Lärm beim Essen.

In der Küche setzt die Stadtverwaltung auf das bewährte Cook and Chill-Verfahren, bei dem das Essen gekühlt angeliefert wird und nur noch im Kombidämpfer regeneriert werden muss. Im Eingangsbereich befindet sich die Cafeteria, die in den Pausenzeiten sehr beliebt ist. Sie ist mit modernen Lounge-Möbeln und Sitzsäcken ausgestattet. Naturholzelemente und farbige Wände schaffen eine angenehme Atmosphäre.

 Außerdem lockt hier der Kiosk mit zusätzlichem Außenverkauf, bei dem sich die Schüler mit belegten Brötchen, Brezeln, verschiedenen Getränken, aber auch gesunden Snacks wie frischem Obstsalat versorgen können. Im Erdgeschoss gibt es außerdem Toiletten, eine davon behindertengerecht. Im ersten Stock sind zwei weitere Räume untergebracht, die für die Ganztagsbetreuung, aber auch für den Unterricht genutzt werden.

„Bei der Planung des Neubaus wurden Schüler, Eltern, Lehrer und die Schulleitung frühzeitig einbezogen“, erzählt Carina Wehr vom Fachbereich Familie, Bildung und Betreuung. So gab es bereits 2011 ein Schulentwicklungs-konzept mit ver-schiedenen Arbeitsgruppen, eine davon war ausschließlich für die neue Mensa zuständig. Pünktlich zum Schuljahresbeginn hat die Mensa ihren Betrieb aufgenommen.

Abwechslungsreiche Menüs

Die Bewirtschaftung der Mensa Wurde an einen Caterer vergeben. Nach einem Ausschreibungsverfahren,zu dem die Stadt gesetzlich verpflichtet war , erhielt die Sander der Catering Gmbh aus Wiebelsheim in Reinland-Pflaz den Zuschlag.

Von Kirsten Lichtinger

TETTNANG - Das renommierte Unternehmen verfügt über große Erfahrung im Bereich der Schul- und Kita-Verpflegung. Die Speisepläne werden in Anlehnung an die Grundlagen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung erstellt und von Ernährungsberatern mitentwickelt.

 Zwei Hauptmenüs stehen zur Wahl, eines davon ist vegetarisch. Außerdem werden Gerichte für Allergiker angeboten. Zusätzlich punktet das Angebot mit einem großen Salatteller. Eine Vorbestellung ist möglich aber nicht zwingend erforderlich, mit Ausnahme des Menüs für Allergiker, das vorbestellt werden muss.

An einem reichhaltigen Salat-buffet können sich die Kinder einen Beilagensalat zusammenstellen. Diese Woche gibt es unter anderem eine bunte Bio-Gemüsesuppe mit Körnerbrot (vegetarisches Angebot), alternativ steht ein Schweineschnitzel in Rahmsoße mit Erbsen-Möhren und Salzkartoffeln auf dem Speiseplan. Wer auf Süßes steht, wählt Kartoffelpuffer mit Apfelmus.

Von den Beilagen können sich die Gäste einen Nachschlag holen. Das Verpflegungssystem funktioniert nach dem bewährten Cook-and-Chill-Verfahren: Das Essen wird gekühlt angeliefert und vor Ort nur noch regeneriert und angerichtet. Der Caterer beliefert im Süden Deutschlands weitere Schulen, sodass keine Extra-Touren anfallen.

Als Getränk wird kostenloses Wasser in Kannen ausgeschenkt. Die Kosten für das Essen: Für Grundschüler beträgt der Preis 3,20 Euro mit Dessert, die größeren Kinder bezahlen 3,40 Euro und 0,50 Euro für ein Dessert. Beim Abrechnungssystem setzt die Stadt auf das bewährte Chip-System Mensa-Max, das bereits von anderen Schulen in der Umgebung benutzt wird. Damit ist bargeldfreies Bezahlen möglich.

Und die bisherige Bilanz? Die neue Mensa kommt sehr gut an. „Wir haben überwiegend positive Rückmeldungen von Schülern und Eltern“, erklärt Pressesprecherin Judith Maier. Durchschnittlich wurden bis jetzt 368 Essen pro Tag ausgegeben. „Wir rechnen mit steigenden Zahlen“, so die Pressesprecherin. Ebenso läuft die Zusammenarbeit mit der Sander Catering GmbH sehr gut. Jürgen Stohr, Rektor der Realschule, berichtet über seine persönliche Umfrage in der Pause: „Das Käseschnitzel kommt bei den Schülern sehr gut an.“

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(Quelle:© 2017 Schwäbisch Media Digital GmbH & Co. KG)

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